Meine Leistungen

Pferdeheilpraxis-Hollerbaum - Leistungen

 

Hier ein Überblick meiner Leistungen in Kurzform und eine ausführliche Beschreibung finden Sie direkt nach der Preisliste:

 

(Alternativ-) Diagnostik:
– Anamnese
– Applied Kinesiologie
– Biofeedback mit dem Tensor
– Bioresonanz nach Paul Schmidt

 

Therapien:
– Phytotherapie / Kräuter
– Futterberatung
– Mykotherapie / Vitalpilze
– Homöopathie (regulatorisch, miasmatisch, organotrop, Nosoden)
– Traditionelle Chinesische Medizin / Akupunktur
– Blutegeltherapie
– Farblichttherapie
– Moderne (feuchte) Wundversorgung
CERES Heilmittel *** neu***

– Spagyrische Heilmittel von SOLUNA (Solunate)  *** neu ***
– Isopathie mit Sanum-Präparaten *** neu ***

Bioresonanz nach Paul Schmidt:
– Messung
– Harmonisierung

Geräte (auch Verleih) im Einsatz:
STERI-7 BiozidFD – Verneblungsgerät zur Raumdesinfektion

UND NEU: mein Bioresonanz-Zweitgerät für die eigenständige Harmonisierung zu Hause!

 

 

(Alternativ-) Diagnostik:

 

Vorab: Als Pferdeheilpraktiker kann ich / darf ich  / will ich keine Diagnose stellen. Ich kann weder röntgen, noch eine Gastroskopie durchführen und werde deswegen bei unklaren Befunden eine weiterführende Diagnostik durch den Tierarzt oder die Tierklinik empfehlen.  Wenn viele Symptome auf eine Problematik hindeuten – z. B. auf Stoffwechselprobleme – helfe ich mit meinen Therapiemöglichkeiten dem Pferd sich selbst  zu helfen oder durch die nachgewiese Wirkung von Einzelsubstanzen. Jedoch kann ich z. B. nicht diagnostizieren, dass ein Pferd unter ECS (Equines Cushing Syndrom) leidet.

Dennoch gibt es auch für alternativ arbeitende Therapeuten Mittel und Wege zur Ursachenforschung:

Anamnese

Eine gründliche Anamnese hilft dem Therapeuten die ursächliche Störung im Pferdeorganismus zu finden und ggf. durch Behandlung einer Gastritis den Körper wieder ein Stück weit in die energetische Balance zu bringen, damit er sich gegen eine Allergie wehren kann. Dabei besuche ich Ihr Pferd in seiner gewohnten Umgebung (vielleicht nicht unbedingt zur Fütterungszeit) und frage Ihnen bei der Erstanamnese Löcher in den Bauch: zum Beispiel nach Eigenschaften, Training, Aufzucht, bisherigen Krankheiten,  Herdenverhalten und natürlich was & wie viel gefüttert wird. Am Pferd registriere ich den allgemeinen Ausdruck, Haut- / Fellbeschaffenheit, PAT-Werte, Gangbild an der Hand, muskulären Zustand und Abwehrreaktionen bei Palpation verschiedener Punkte / Gegenden unter Berücksichtigung der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Applied Kinesiologie

Die Applied Kinesilogie ist für mich ein sehr wirksames, aber auch sehr störungsanfälliges Mittel. Benötigt wird das Pferd, eine Surrogatperson (quasi als Vermittler des Pferdes) sowie ein Tester (meist der Therapeut). Diese Art der Testung ist recht störanfällig, denn Tester und Sorrogatperson harmonieren nicht zwingend miteinander. Sympathie spielt natürlich eine Rolle, aber jeglicher Stress, Übersäuerung, etc. kann das Bild verfälschen. Auf Wunsch arbeite ich dennoch sehr gerne mit dieser wertvollen Diagnostik-Möglichkeit.

Biofeedback mit dem Tensor

Es hat mich ein wenig Überwindung gekostet, mich auf meine „Wünschelrute“ einzulassen, doch inzwischen bin ich einfach nur hellauf begeistert! Bisher gibt es keine wissenschaftliche Erklärung WIE es denn überhaupt funktioniert und darum möchte ich mit meinen eigenen Worten den Vorgang beschreiben: Ich bin am Pferd und halte mit meiner rechten Hand den Tensor und zwischen Tensor und Pferd eine Substanz, die ich testen möchte. Nun stelle ich dem Pferd mental die Frage, ob dieses Mittel die Heilung des vorliegende Problem (z. B. Husten) herbeiführen kann. Spannend daran ist, dass ich sämtliche Testsätze in identischen Döschen habe und nicht wissen will, was ich da denn gerade teste um mein Unterbewusstsein nicht zu manipulieren. So kommt es fast immer vor, dass sich das Pferd auch tatsächlich genau die Substanzen aussucht, die tatsächlich perfekt zu ihm passen. Perfekt deshalb, denn oft findet sich bei der Diagnostik ja noch ein anderes Wehwehchen und fast immer hilft dann dieses Kraut auch bei dem sekundären Problem. Bei abschließender Begutachtung der positiv getesten Substanzen bin ich immer wieder auf´s Neue verblüfft, wie genau das Pferd sich selbst kennt  –  denn nicht immer hätte ich auf den ersten Blick die gewählten Kräuter kombiniert.

Und übrigens: Selbst mäkelige Pferde zeigen kaum Akzeptanzprobleme wenn sie dann das Futtern sollen, was sie sich selbst ausgesucht haben 🙂

 

NEU: Bioresonanz nach Paul Schmidt – nähere Infos hier: *klick* 

 

 

Therapien:

 

Phytotherapie

Die Phytotherapie, bzw. das Heilen mit Kräutern,  ist mein persönliches Steckenpferd 🙂

Die Heilwirkung und Inhaltsstoffe verschiedener Kräuter sind inzwischen sehr gut erforscht und die Praxis zeigt immer wieder tolle Erfolge! In der Regel werden Kräuter von Pferden sehr gut akzeptiert und verursachen kaum unerwünschte Nebenwirkungen. In der Regel verwende ich Kräuter zur Fütterung, doch auch äußerlich können Sie zum Einsatz kommen. Kräuter zeigen ihre Wirkung meist erst nach 2 bis 3 Wochen und somit wäre bei allgemeinen Kuren eine mindestens 4-wöchige Gabe zu empfehlen. Um einen Gewöhnungseffekt zu vermeiden sollten Kräuter – bis auf wenige Ausnahmen – nicht länger als 8 Wochen verabreicht werden.

Am Liebsten würde ich jedes Kraut selbst pflücken um eine optimale Qualität zu gewährleisten und  in meinen Kräuter-Workshops gebe ich mein Wissen gerne weiter! Aber wenn es mit dem Selbstpflücken nicht klappt, ziehe ich Kräuter in Arzneibuchqualität in jedem Fall der Lebensmittelqualität vor, da nur in Apothekenware die wirksamen  Inhaltsstoffen garantiert enthalten sind. Bei normalen Kräutern in Lebensmittelqualität können fremde Kräuter beigemengt sein – solange sie nicht gesundheitsschädigend sind, den der Fokus der Produktion liegt auf nicht unbedingt auf Erhaltung der heilenden Substanzen. Nicht alle Kräuter sind bisher in das Deutsche Arzneibuch aufgenommen und hier bevorzuge ich zumindest Bio-Qualität. Machen Sie doch einmal den Test: Pfefferminztee aus dem Supermarkt-Beutel versus selbst gepflückt & getrocknet aus dem Garten… Schmeckt anders, wirkt anders!

Fütterungsberatung – Rationsberechnung – Mineralfutterzusammenstellung

„Bei meiner Anamneseerhebung ist die Frage nach der aktuellen Fütterung und vor allem der Heumenge ein wichtiger Bestandteil. Ein hungriges und unterversorgtes Pferd leidet unter Stress und dies beeinflusst die Immunabwehr. “  Schon bevor ich meine Ausbildung zur Pferdeernährungs-Therapeutin abgeschlossen habe, kam mein obiger Ausspruch aus tiefster Seele.

Aus Praxis und Therorie weiß ich, wie essentiell wichtig eine bedarfsgerechte Ernährung für Vitalität, Gesunderhaltung und LeistungsFÄHIGKEIT ist. Das Auswählen eines passenden Mineralfutters ist eine sehr individuelle Entscheidung und das Ausgleichen, bzw. Anfüllen von Nährstoffen ist eine Wissenschaft für sich und das Finden eines passenden Mineralfutters gleicht oft der Quadratur des Kreises (Schmecken soll es ja auch noch ;-).

Bei meiner Beratung stütze ich mich auf die Anamnese, die Untersuchung des Pferdes und idealerweise einen Vitalstoffcheck (z. B. per Bioresonanz) um Defizite sinnvoll ausgleichen zu können und vor allem, um dem Pferd z. B.  durch Überversorgung nicht zusätzlich zu schaden. Ich berate welche Präparate den Heilungsprozess bei welcher Krankheit unterstützen können  und teste mittels Bioresonanz die Verträglichkeit verschiedener Futtermittel.

Es gibt auf dem Markt viele gute, aber leider auch weniger gute Produkte und das Passende unabhängig zu vermitteln sehe ich als meine Aufgabe. In speziellen Fällen besteht sogar die Möglichkeit einer individuellen Anmischung!

 

Mykotherapie / Vitalpilze

Durch ihr hohes Molekulargewicht, ihre Struktur und gemeinsame Evolutionsgeschichte wirken heilsame Pilze sehr gut auf den menschlichen oder tierischen Organismus.

Präventiv wie therapeutisch vermag ihr Regulationsvermögen Dysbalancen im Körper in jede Richtung auszugleichen und zu harmonisieren. Die Entgiftungswirkung auf Zellebene ist pharmakologisch gesehen unbestritten, jedoch sagt man Pilzen auch eine Reinigung von Psyche und Emotionen nach. Weiterhin wirken sie antioxidativ, analgetisch, immunaktivierend / -modulierend und wundheilungsfördernd – um nur einen Auszug ihrer Möglichkeiten zu beschreiben.

In Deutschland gelten Vitalpilze als Nahrungsergänzungsmittel und unterliegen somit gewissen Richtlinien. Dennoch sollte beim Kauf von Pilzen auf ein Vorhandensein von Qualitätsanalysen geachtet werden, denn durch ihre Eigenschaft Umweltgifte aufzunehmen, können Vitalpilze aus unsachgemäßem Anbau mit Schadstoffen belastet sein.

Homöopathie

Die Homöopathie wird sehr kontrovers diskutiert und Studien zeigen, dass es sowohl Positiv- wie Negativbeispiele gibt – was meiner persönlichen Meinung vermutlich daran liegt, dass einfach nicht das richtige Mittel gegeben wurde. Die Komplexität der Homöopathie ist enorm und ihr Wirkspektrum tiefschichtig. Der Satz „Ähnliches heilt Ähnliches“ gilt als Leitgedanke wobei der Homöopath versucht, geeignete Mittel zu finden um die Beschwerden des Pferdes zu lindern.

Vorrangiges Ziel ist jedoch, wie auch in der Akupunktur, die Selbstregulationskräfte des Patienten zu stimulieren um so eine Heilung anzuregen. Zur Unterstützung der psychischen und physischen Gesundheit gilt die Gabe eines Konstitutionsmittel als eine außerordentlich wirksame Möglichkeit um eine systemische und tiefschichtige Harmonisierung des Pferdes einzuleiten.

Traditionelle Chinesische Medizin 

Eine korrekt ausgeführte und individuell auf das Pferd abgestimmte Akupunktur vermag dem Körper einen Heilimpuls zu vermitteln um sein energetisches Gleichgewicht zu erlangen. Aus Sicht der TCM entsteht eine Krankheit dann, wenn sich Yin und Yang nicht in einem  dynamischen Gleichgewicht befinden. Je weiter sich Yin und Yang voneinander entfernen, desto gravierender die negativen Folgen. Die Ursache der Dysbalance versucht der Therapeut mittels Techniken wie Abtasten der Shu-Punkte, der Mu-Punkte, der Ting-Zonen unter Berücksichtigung der Wandlungsphasen zu ergründen. Durch gezieltes Stimulieren geeigneter Akupunkturpunkte sollen Blockaden in Energieleitbahnen aufgelöst werden um ein gleichmäßiges Fließen des Qi zu ermöglichen.

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie gilt als Ausleitungstherapie und medizinisch verwendet wird die Züchtung „Hirudo officinalis“, welche ausschließlich über ausgewiesene Apotheken zu beziehen ist. Als besonders wertvolle Inhaltsstoffe des Speichelsekrets gelten Hirudin und Histamin. Hirudin ist ein aus Aminosäuren bestehendes Polypeptid und ist insofern interessant, da es gerinnungs- und entzündungshemmend wirkt sowie lokal den Stoffwechsel anregt.

Bei einem akuten Hufrehe-Geschehen ist sie außerordentlich hilfreich als natürlicher Entzündungshemmer und zum Aderlass. Ödeme, Sehnenschäden, Gallen, lokale Entzündungen, Piephacke, Hufrollensyndrom und viele weitere Probleme lassen sich gut mit Blutegeln therapieren.

Das enthaltene Histamin ist allen Allergikern eine nicht unbekannte Substanz, die eine sowohl blutgefäßerweiternde, als auch Entzündungen auslösende Wirkung hat. Die Blutegeltherapie kann quasi als Desensibilisierungsmaßnahme bei Sommerekzemern verstanden werden.

Da die Blutegel nach einer Mahlzeit für mind. 9 bis 24 Monate gesättigt sind, müssen für jede Behandlung neue Blutegel besorgt werden. Ein Blutegel darf aus hygienischen Gründen und um die Übertragung von Krankheiten auszuschließen nur am selben Pferd wieder verwendet werden. Auf Wunsch kann ein Pferdehalter „seine“ Blutegel aufheben und diese im Folgejahr bei Bedarf wieder am gleichen Pferd verwenden, sofern einige Hälterungsregeln beachtet werden.

Im Normalfall gilt ein gebrauchter Blutegel als medizinischer Abfall und muss entsorgt werden. Da ich es aus ethischen Gründen ablehne ein Lebewesen willkürlich zu vernichten, sende ich die verwendeten Blutegel nach ihrem „Dienst“ zurück an die Zuchtstätte in einen Rentnerteich.

Therapieplan

Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwierig es ist sich alle Erkenntnisse eines Therapeuten zu merken, habe ich mich dafür entschieden, jedem Pferdebesitzer ein Protokoll und einen Therapieplan zusammenzustellen. Aufgelistet wird quasi alles, was mir beim Untersuchungsgang als relevant auffällt: Narben, Fellbeschaffenheit, reaktive Alarmpunkte, gestörte Meridiane, etc. Alle mit dem Tensor positiv getesteten Substanzen werden kurz erläutert und zu einem Therapieplan ausgearbeitet. Zuhause kann ich dann im Zweifelsfall nochmal meine Fachbücher zu  Rate ziehen oder die genauen Indikationen für bestimmte Globuli nachschlagen. Ein ordentliches Reporting ist zudem sehr hilfreich, wenn es um eine länger angelegte Behandlung geht, denn Therapeut und Pferdebesitzer können auch noch in einem Jahr nachvollziehen, was an dem Pferd gemacht wurde und dadurch wiederkehrende Muster aufdecken. Außerdem sind hier zum Nachlesen einige allgemeine Gesundheitstipps sowie individuelle Empfehlungen enthalten. Der Therapieplan enthält immer ca. 3-4 Seiten und ist recht zeitaufwändig, doch möchte ich nicht darauf verzichten.